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Das Jahr 1965 war das Jahr der Grundsteinlegung für die Fachlehrerausbildung. In Bayreuth und Bamberg entstand um die leider verstorbene Mater Ancilla und um den ebenfalls leider bereits verstorbenen Prof. Dr. Walter Böhm jeweils ein einjähriger "Lehrgang zur Fachausbildung im Werken für künftige Fachlehrer". Diese Lehrgänge wurden in den Staatlichen Fachausbildungsstätten durchgeführt. Die Fachausbildungsstätte Bayreuth befand sich hier im Gebäude der Kulturissenschaftliche Fakultät Bayreuth. Diese Ausbildung bezog sich sehr intensiv auf handwerklich-gestalterische Aufgaben, später als musisches Werken bekannt.

Für die Weiterführung der Ausbildung wurde 1966 in Bayreuth ein einjähriger Lehrgang zur Fachausbildung im Zeichnen errichtet. Das Jahr war das Jahr der Grundsteinlegung für die Fachlehrerausbildung. Für die Weiterführung der Ausbildung wurde in Bayreuth ein einjähriger Lehrgang zur Fachausbildung im Zeichnen errichtet. Zu dieser Zeit entstanden im nordbayerischen Raum noch weitere Fachlehrerausbildungsinstitutionen.   

  • Erlangen

am Hochschulinstitut für Leibeserziehung, später Sportzentrum, eine erst 1-, dann 2-jährige Sportausbildung
 

  • Nürnberg
am Konservatorium eine erst 2-, dann 3-jährige Musikausbildung, sowie ein Werklehrgang und ein Zeichenlehrgang (wie in Bamberg/Bayreuth)
 
  • Würzburg und Erlangen
    wie in Nürnberg

eine Sportausbildung
eine Musikausbildung
eine Zeichen- bzw. Werkausbildung an der Städt. Werkkunstschule

Um den Studierenden wiederum die weitere Fortsetzung ihrer Ausbildung im sogenannten pädagogischen Jahr mit dem Abschluss der I .LAP zu ermöglichen, wurde in Bamberg die Abt.V des Staatsinstitutes für die Ausbildung von Fachlehrern ins Leben gerufen.